Projekt St. Kizito Nursery & Primary School, Naoi (Moroto, Uganda)

Eingereicht von: Rev. Fr. Paul Ngole Diözese Moroto  |  An: Missionsförderverein Kutzhof (Deutschland)  |  Datum: 10. November 2025
Projektziel: Ausbau der katholischen St. Kizito Nursery & Primary School zur vollständigen Grundschule (bis Klasse 7) mit sicherer Lern- und Lebensumgebung für Kinder aus den ärmsten Familien der Region Karamoja.

Ausgangslage

Karamoja ist die ärmste und am wenigsten entwickelte Region Ugandas, geprägt von Dürre, Hunger, Analphabetismus (82 %), Gewalt und mangelnder Infrastruktur. Die Schule wurde 2016 von Pfarrer Paul Ngole gegründet, um Bildung, christliche Werte und Hoffnung zu vermitteln. Aktuell (2025) besuchen 630 Kinder die Schule; 22 Lehrkräfte und 16 Hilfskräfte sind tätig.

Bisherige Erfolge

  • Drei Doppel-Klassenblöcke, Küche, Speisesaal, Lehrerzimmer, Brunnen und Sanitäranlagen errichtet
  • Tägliche Schulmahlzeit für alle Kinder
  • Eltern beteiligen sich trotz großer Armut an den Schulgebühren
  • Wachsende Akzeptanz von Bildung in der Bevölkerung

Herausforderungen

  • Fehlende Klassenräume für Klassen 6 & 7
  • Keine Schlafräume (Dormitorien) für Mädchen und Jungen
  • Niedrige Gehälter führen zu Lehrkräftefluktuation
  • Unzureichende Sanitäranlagen; Finanzierung ausschließlich über Schulgebühren

Geplanter Ausbau (2025–2030)

Gesamtinvestition: 430.000 €

Bereich Maßnahmen Zeitraum Kosten (€)
Grundschule 4 Klassenräume; Mädchen-Dormitorium; Sanitäranlagen; Motorisierung des Brunnens; Solaranlage 2026–2029 300.000
Kindergarten Fertigstellung Klassenraum; Küche; Speisesaal; Spielgeräte; Sanitäranlagen 2025–2030 130.000

Ziel: Vollständige, nachhaltige Bildungsstruktur mit sauberem Wasser, Solarstrom und sicheren Unterkünften.

Finanzierung & Verwaltung

  • Eigenmittel: Schulgebühren (30–40 € je Trimester)
  • Alle Mittel über Bankkonto mit Dreifach-Unterschrift
  • Quartalsweise Budget- und Finanzkontrolle
  • Projektberichte mit Fotodokumentation; Evaluation via SWOT-Analyse

Erwartete Wirkung

  • Zugang zu Bildung für > 700 Kinder jährlich
  • Verringerung von Analphabetismus, Armut und Jugendgewalt
  • Stärkung familiärer und christlicher Werte
  • Langfristiger Beitrag zur Entwicklung Karamoja